Welchen Führungsstil hat Ihr Chef: affiliativ oder autoritär?
Und: Ist das wichtig für Sie? Die Antwort lautet. JA! Denn so erkennen Sie, welchen Chef Sie haben. Dabei ist die Frage nach dem richtigen Führungsstil in Personalabteilungen in den letzten Jahrzehnten umfassend diskutiert worden. Eine klare Antwort auf die Frage nach dem "richtigen" Führungsstil gibt es nicht. Ein guter Chef weiß stets, wie er zu führen hat. Nur leider gibt es davon nicht allzu viele.
Aber langsam:
Der affiliative Führungsstil besagt, dass der Chef mit emotionalen Bindungen die Mitarbeiter führt. Er führt demokratisch, indem er seine Mitarbeiter an der Entscheidungsfindung beteiligt.
Der autoritäre Führungsstil basiert auf Befehl und Gehorsam.
Und zwischen diesen zwei Führungsstilen gibt es noch eine Menge weiterer, die ebenfalls alle richtig sein können.
Wichtig ist aber, dass es erfolgreiche Chefs verstehen, immer den richtigen Stil zur richtigen Zeit anzuwenden. In Krisenzeiten kann ein autoritärer Führungsstil wichtig sein.
Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie sich alles gefallen lassen müssen. Wenn für Sie ein zu affiliativer Führungsstil zum Problem wird, sollten Sie das Gespräch suchen. Nichts ist auf die Dauer schlimmer, als mit „der Art des Chefs“ nicht umgehen zu können.
Und gerade beim affiliativen Führungsstil kann es sein, dass Ihr Chef Sie nicht genügend gegen andere Mitarbeiter unterstützt, beispielsweise, wenn Sie gemobbt werden.
Das können Sie bei einem zu affiliativem Führungsstil tun:
• Gespräch mit dem Vorgesetzen führen
• Unterstützende Kollegen suchen
• Unterstützung des Betriebsrates einholen
• Unterstützung durch Geschäftsleitung einfordern
• Beratung durch externe Coaches oder Juristen suchen
Denn Sie wissen ja:
„Dass Du Dich wehren musst, wenn Du nicht untergehen willst, wirst Du doch einsehen.“ (Berthold Brecht)


