Arbeitsplatz
Sind Bewerbung und Vorstellungsgespräch erfolgreich absolviert, dann startet schon bald der Alltag am Arbeitsplatz. Doch auch hier kommen immer wieder Fragen und Probleme auf, die besprochen werden wollen.
Mit Wissensbeiträgen, Rechtshilfen, Videos und Blog-News möchten wir Sie über alle relevanten Grundlagen und Veränderungen zum Thema informieren.
Wissen
Auch Kurzarbeit, Zwangsurlaub und Arbeitszeitkonten retten derzeit zahlreiche Unternehmen nicht vor der Pleite. Erstmals seit 2003 stieg der Wirtschaftsauskunft Creditreform zufolge im vergangenen Jahr die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf 29.800. Dieses Jahr sollen mehr als 33.000 Pleiten bevorstehen – eine neuerliche Steigerung um rund 10 Prozent.
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Der Übergang der Arbeitsverhältnisse auf einen neuen Arbeitgeber bedeutet nicht, dass Sie nun einen neuen Arbeitsvertrag erhalten. Grundsätzlich bleibt alles beim Alten – zunächst.
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Es ist Normalität, dass ganze Unternehmen oder auch Betriebsteile an ein anderes Unternehmen verkauft werden. Wenn der Inhaber des Betriebs- oder Betriebsteils wechselt, spricht man von einem Betriebsübergang.
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Vielleicht hat ja auch Ihr Unternehmen in der Krise Kurzarbeit eingeführt. Dann erhalten Sie womöglich über längere Zeit Kurzarbeitergeld – und sollten diese Steuerfalle kennen: Das Kurzarbeitergeld ist zwar lohnsteuerfrei, aber es unterliegt dem Progressionsvorbehalt.
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Was die wenigsten Arbeitnehmer wissen: Unternehmen können ihre Mitarbeiter nicht zur Kurzarbeit verpflichten.
weiterlesenSo stehen Sie mit dem Kurzarbeitergeld da
18.08.2009
Kurzarbeit liegt leider zurzeit im Trend. Zahlreiche Unternehmen versuchen damit, sonst fällige betriebsbedingte Kündigungen zu umgehen. Erfüllen sie bestimmte Voraussetzungen, können Arbeitgeber Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur beantragen.
weiterlesenDas sind Ihre Ansprüche bei Mobbing
18.08.2009
Wenn Sie von Kollegen oder Vorgesetzten gemobbt werden, müssen Sie schon im eigenen Interesse reagieren. Dies sind Ihre Handlungsoptionen und Ansprüche:
weiterlesenSo stellen Sie fest, ob Sie gemobbt werden
18.08.2009
Der Begriff „Mobbing“ ist so ein bisschen zum Modewort verkommen. Nicht jedes mal, wenn Sie Ihr Chef oder ein Kollege kritisiert, handelt es sich gleich um Mobbing. Für Sie ist es wichtig, die Abgrenzung zu kennen. Denn gegen Mobbing können und sollten Sie sich wehren. Das Bundesarbeitsgericht versteht unter Mobbing:
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Ihr Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter bei der Arbeit nicht beeinträchtigt werden. Aber auch Sie haben nach dem Arbeitsschutzgesetz Rechte und Pflichten.
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Ihr Arbeitgeber hat in Sachen Arbeitsschutz konkrete Vorgaben. Hält er diese nicht ein, sollten Sie ihm gegenüber auf Abhilfe drängen. Sorgt er dann nicht dafür, dass die nötigen Arbeitsschutzmaßnahmen getroffen werden, können Sie sich an die für Ihren Betrieb zuständige Behörde wenden.
weiterlesenVideos
Rauchverbot; was rät der Rechtsanwalt
29.11.2010
Laut §5 der Arbeitsstättenverordnung hat der Arbeitgeber den Nichtraucherschutz im Unternehmen zu gewährleisten. In welchem Rahmen und mit welchen Mitteln der Arbeitgeber diesen Nichtraucherschutz umsetzen darf und was nicht erlaubt ist, klärt dieses Video.
weiterlesenErwerbsminderungsrente
29.11.2010Wenn Sie, bedingt durch Unfall oder sonstige körperliche Beeinträchtigungen, in Ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind, haben Sie unter Umständen ein Recht auf eine Erwerbsminderungsrente.
weiterlesenArbeitsunfähig nach Unfall Recht auf Rente?
29.11.2010
Wenn Sie nach einem Unfall Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, stellen sich Ihnen plötzlich viele Fragen: Haben Sie ein Recht auf Zahlung einer Rente aufgrund Berufsunfähigkeit?
weiterlesenBlog-News
Einem angestellten Fahrlehrer wurde die Fahrlehrererlaubnis entzogen. Er war schlicht und ergreifend unzuverlässig. Wie kam das?
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz stellte fest, dass der Fahrlehrer an Spielsucht leidet. In 85 Fällen hat er Bargeld in Höhe von insgesamt 17.035 € nicht an seinen Arbeitgeber weitergeleitet.
Wieder einmal war ein vermeintliches Mobbingopfer vor den Arbeitsgerichten nicht erfolgreich. Die Verfahren scheitern fast immer an der gleichen Stelle.
Aber langsam: Ein Oberarzt fühlte sich vom Chefarzt gemobbt. Deshalb wollte er eine halbe Million Euro als Schadenersatz.
Bespitzelung von Kollegen
17.01.2012
Was es nicht alles gibt: Eine Sekretärin soll ab sofort von ihren Kolleginnen und Kollegen den Dienstbeginn und das Dienstende notieren. Die Kollegen sind allerdings nicht darüber informiert worden. Letztendlich soll sie also das Kommen und Gehen der Kollegen überprüfen und gegebenenfalls die Kollegen denunzieren. Darf der Arbeitgeber eine solche Arbeitsanweisung erteilen?
Rechtshilfen
Mobbing geschieht häufig im Verborgenen. Ziel ist der Ausschluss einer Person aus einer Abteilung oder dem Unternehmen. Sie haben Schadenersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche gegen den Mobber. Machen Sie Ihre Ansprüche geltend!
zum Produkt
Mobbing geschieht häufig im Verborgenen. Ziel ist der Ausschluss einer Person aus einer Abteilung oder dem Unternehmen. Sie haben nicht nur gegen den Mobber Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Wenn Ihr Arbeitgeber trotz eines erhobenen Vorwurfs nicht aktiv wird, muss er zahlen!
zum ProduktMustervorlage: Das Mobbingtagebuch
02.08.2010
Werden Sie bereits seit langem gemobbt? Nun ist Schluss und Sie wollen sich wehren. Wichtig ist für alle Seiten ein Mobbingtagebuch. Ohne ein solches Tagebuch sind fast alle bisherigen Verfahren gescheitert. Fangen Sie noch heute an!
zum ProduktUrteile
Der Fall: Ein gläubiger Moslem, der in einem Warenhaus als „Ladenhilfe“ beschäftigt war, sollte eines Tages in der dortigen Getränkeabteilung arbeiten. Doch das wollte er nicht: Als Moslem sei ihm jeglicher Umgang mit Alkohol verboten. Nachdem mehrmalige Arbeitsaufforderungen des Arbeitgebers erfolglos blieben, kündigte dieser fristlos, hilfsweise fristgerecht. Der Arbeitnehmer klagte nun. Zur Begründung für seine Haltung berief er sich auf seine Religionsfreiheit.
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Ein Arbeitnehmer war seit fast 2 Jahren als Auslieferungsfahrer und Servicetechniker beschäftigt. Seine Aufgabe war unter anderem, hoch explosiven Flüssigsauerstoff für einen Kunden auszuliefern. Wegen der Gefahr, die mit dieser Tätigkeit verbunden ist, bestand der Auftraggeber gegenüber dem Arbeitgeber darauf, dass die mit der Auslieferung beschäftigten Arbeitnehmer ein absolutes Rauchverbot einhalten.
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Wer an seinem Arbeitsplatz einer dauerhaften Videoüberwachung unterliegt (auch wenn sie seinem Schutz dient), muss einen schwerwiegenden Eingriff in sein Persönlichkeitsrecht verkraften. Dementsprechend strenge Prüfungsmaßstäbe gelten hier.
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