Arbeitsrecht

Arbeitsrecht und Betriebsverfassungsgesetz sind für Sie als Betriebsrat die wichtigsten Grundlagen Ihrer Arbeit.  Insbesondere das Arbeitsrecht spielt bei Ihrer Tätigkeit für das Wohl der Mitarbeiter eine außerordentlich wichtige Rolle. Doch einmalige Schulungen alleine reichen für eine gewissenhafte Pflichterfüllung nicht aus. Das Arbeitsrecht unterliegt ständigen Veränderungen und tagtäglich werden wichtige und umwälzende Entscheidungen in deutschen Gerichten getroffen.

Wir halten Sie mit aktuellen Informationen und Wissensbeiträgen, den wichtigsten Urteilen und hilfreichen Tools und Rechtshilfen auf dem Laufenden.

Urteile

Einigungsstellenvorsitz: Windhund-Prinzip gilt hier nicht

10.11.2010

Der Fall: Arbeitgeber und Betriebsrat stritten sich gerichtlich um die Besetzung der Stelle des Vorsitzenden einer Einigungsstelle. Arbeitgeber und Betriebsrat machten jeweils eigene Vorschläge. Es gab aber keine sachlichen Argumente für oder gegen einen Kandidaten.

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Betriebsrat: Freizeitausgleich kommt vor der Vergütung

10.11.2010

Ein Arbeitnehmer hatte eine regelmäßige Arbeitszeit von zuletzt 18 Wochenstunden. Daneben war er Betriebsrat und Mitglied im Betriebsausschuss. Die Teilnahme an Sitzungen und Schulungen überstieg seine regelmäßige Arbeitszeit.

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Pflicht zur Übernahme der Kinderbetreuungskosten eines Betriebsratsmitglieds?

06.09.2010

Der Fall: Eine alleinerziehende Mutter war in den Betriebsrat gewählt worden. In dieser Funktion als Betriebsratsmitglied musste sie auch an 2 Sitzungen des Gesamtbetriebsrats und an einer Betriebsräteversammlung teilnehmen

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Keine Vergütung für Betriebsratstätigkeit im Restmandat

07.07.2010

Der Fall: 2 Betriebsratsmitglieder wollten von ihrem ehemaligen Arbeitgeber eine Vergütung von jeweils über 30.000 €. Damit sollten Tätigkeiten bezahlt werden, die sie nach der Stilllegung des Betriebs und nach ihrem Eintritt in den Ruhestand noch verrichtet hatten. Sie handelten sozusagen noch im Restmandat.

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PC ein Muss für die Betriebsratsarbeit

07.07.2010

Der Fall: Ein Arbeitgeber stritt seit Jahren mit seinem Betriebsrat über dessen Ausstattung mit einem handelsüblichen PC. Der Betriebsrat bestand aus 9 Mitgliedern und war für 319 Mitarbeiter in 69 Filialen zuständig. Diese Filialen waren in einem Umkreis von ca. 150 km verteilt. Der Betriebsrat musste seine Schreibarbeiten mit einer teilweise defekten, 22 Jahre alten elektrischen Schreibmaschine ausführen. Ein Telefon und ein Faxgerät hatte er allerdings. Er verlangte nun vom Arbeitgeber einen Standard-PC nebst Zubehör. Der Arbeitgeber verweigerte dies aber: Viele Dinge könnten ja auch mit der Hand geschrieben werden.

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Internet für Betriebsrat?

23.04.2010

Der Fall: Ein Betriebsrat verfügte über einen PC mit Netzwerkanschluss. Er konnte ins Intranet, E-Mails versenden und empfangen; nur ins Internet konnte er nicht. Genau das wollte er aber und klagte auf einen Internetzugang. Schließlich sei das Internet eine wichtige Informationsquelle und zusätzliche Kosten würden nicht verursacht.

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Blog-News

Ab 1.1.2012 gilt sie: Die neue Familienpflegezeit!

06.12.2011

Konkret: Für Arbeitnehmer ist es ab dann möglich, 2 Jahre in Teilzeit zu arbeiten, um einen nahen Angehörigen zu pflegen. So sieht es das Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) vor.

Was unter Familienpflegezeit zu verstehen ist


Die Familienpflegezeit wird in § 2 FPfZG definiert. Danach ist Familienpflegezeit die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von Beschäftigten,

  • die einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen,
  • bis auf einen Mindestumfang von 15 Stunden für die Dauer von längstens 24 Monaten
  • bei gleichzeitiger Aufstockung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

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Berufskrankheit: Muss der Arbeitgeber Auskunft geben?

12.09.2011

Ihr Arbeitgeber darf Sie nicht alles fragen. Nach einer Schwerbehinderung beispielsweise dürfen Sie nicht gefragt werden. Wie ist es aber umgekehrt? Welche Informationen dürfen Sie als Beschäftigter von Ihrem Arbeitgeber verlangen?

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Welche Handlungsmöglichkeiten Sie bei der Gleichstellung von Männern und Frauen haben

07.09.2011

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Die Umsetzung dieses Grundsatzes wird sowohl durch das Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2 GG) als auch durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gefördert. Zudem verbietet Art. 3 Abs. 3 GG, „jemanden wegen seines Geschlechts“ zu benachteiligen.

Diese Vorschriften verpflichten Ihren Arbeitgeber zu einer Gleichstellungspolitik. Er muss durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, dass in Ihrem Betrieb Gleichberechtigung tatsächlich realisiert und gelebt wird.

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Wissen

Betriebsratswahl 2014: So verhindern Sie, dass Ihre Wahl für ungültig erklärt wird

27.01.2014
Betriebsratswahl 2014: So verhindern Sie, dass Ihre Wahl für ungültig erklärt wird

Die Wahlen des Betriebsrats rücken immer näher – und damit auch die Frage, ob und wann eine Betriebsratswahl eigentlich für ungültig erklärt werden kann. Das letzte Urteil zu diesem Thema stammt vom Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen. Lesen Sie es hier!

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Wie Sie als Betriebsrat das „Hamburger Modell“ zum Erfolgsmodell Ihrer eigenen Arbeit machen

02.01.2012

Bei dem „Hamburger Modell“ handelt es sich um eine Wiedereingliederungsmaßnahme. Die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgt dabei stufenweise.

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Achtung: Diese Regelung zur Familienpflegezeit müssen Sie als Betriebsrat kennen

21.12.2011

Ab 1.1.2012 gibt es sie. Die Familienpflegezeit. Damit soll es Arbeitnehmern erleichtert werden, nahe Angehörige ohne allzu große Gehaltseinbußen zu Hause zu pflegen.

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Kundenmeinung

 

„Hallo Herr Schrader, Ihren Beitrag zum Thema : `Wie berechne ich meinen Urlaubsanspruch`  fand ich sehr hilfreich, so wie viele andere Beiträge davor auch. Machen Sie weiter so.“

 

P. Müller aus B.