Artikel zum Thema: Allgemeines Gleichbehandlungs- gesetz
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So hilft der Betriebsrat bei der Gleichstellung von Frauen und Männern mit
Männer und Frauen sind gleich zu behandeln und Diskriminierungen dürfen nicht erfolgen. So sieht es unter anderem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vor. So viel zur Theorie. Die Praxis sieht leider häufig anders aus und Frauen sind noch immer benachteiligt. Das liegt auch daran, dass Betriebsräte häufig von Männern besetzt werden.
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AGG-Hopper gewinnt
Kennen Sie einen AGG-Hopper? So wurde ein Arbeitnehmer von einem Arbeitgeber tituliert, da er schon mehrere Verfahren gegen Arbeitgeber auf Grund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes geführt hatte.
Das war im Einzelfall geschehen: Ein Unternehmen suchte einen neuen Mitarbeiter und gab dazu eine Anzeige mit folgendem Inhalt auf: „Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eigene Ideen und Vorstellungen in ein junges, erfolgreiches Team einzubringen.“
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Diskriminierung wegen des Alters – Wieder hat ein Arbeitgeber verloren
Das war geschehen: Ein 1958 geborener Arbeitnehmer bewarb sich im Jahr 2007 als Volljurist. Diese Qualifikation hatte er auch. Die Arbeitgeberin suchte für Ihre Rechtsabteilung „zunächst auf 1 Jahr befristet eine(n) junge(n) Volljuristin/Volljuristen“. Der Jurist erhielt eine Absage, ohne Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Stattdessen wurde eine 33-jährige Juristin eingestellt. Dies wollte er sich nicht gefallen lassen und klagte eine Entschädigung in Höhe von 25.000 Euro sowie Schadenersatz in Höhe eines Jahresgehalts ein. Er fühlte sich wegen seines Alters benachteiligt und diskriminiert.
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Schadenersatz wegen Altersdiskriminierung – so geht’s richtig
Ein Klinikchef wurde diskriminiert und hat hiergegen geklagt – erfolgreich! Das war im Einzelnen geschehen: Ein Arzt war als medizinischer Geschäftsführer einer städtischen Krankenhausgesellschaft angestellt. Als sein Vertrag zum 30. Sepmber 2009 auslief, lehnte der Aufsichtsrat eine Verlängerung der Anstellung über fünf Jahre hinaus ab. Die Stelle wurde mit einem 41-jährigen Nachfolger besetzt. Das wollte sich der Arzt aber nicht gefallen lassen und legte mit dem Argument, er sei alleine aus Altersgründen nicht mehr zum Geschäftsführer bestellt worden, Klage ein.
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Auskunftsanspruch eines abgelehnten Stellenbewerbers
Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie bewerben sich auf eine Stelle und werden abgelehnt. Sie haben die Vermutung, dass dies aufgrund Ihrer Herkunft geschehen ist. Wie sollen Sie das nun beweisen?
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