Urlaub

Urteile

Eigenmächtiger Urlaubsantritt führt nicht immer zur Entlassung

26.04.2011

Der Fall: Eine Arbeitnehmerin war schon seit mehr als 30 Jahren bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt. Nach dem dort anwendbaren Tarifvertrag war sie mittlerweile ordentlich unkündbar. Im Anschluss an eine Kur beantragte die Mitarbeiterin zur weiteren Erholung noch 2 Wochen Urlaub. Wegen der angespannten Personalsituation wurde ihr Urlaubsantrag jedoch abgelehnt

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„Je älter, desto mehr Urlaub“ geht nicht!

26.04.2011

Der Fall: In einem Einzelhandels-Tarifvertrag waren u. a. nach dem Lebensalter gestaffelte Urlaubsansprüche geregelt. Danach besteht bei einer 6-Tage-Woche.

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Verfallen Urlaubsansprüche nun so gut wie nicht mehr?

22.12.2010

Der Fall: Ein Arbeitnehmer hatte eine Urlaubsabgeltung für Urlaubsansprüche aus dem Jahr 2003 geltend gemacht. Er war seit 2004 ununterbrochen krank und konnte seinen Urlaub deswegen nicht nehmen.

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Urlaubsentgelt für Leiharbeiter: Zuschläge werden berücksichtigt

20.12.2010

Auf das Arbeitsverhältnis eines Leiharbeitnehmers fand ein Tarifvertrag Anwendung. Danach haben Leiharbeiter während des Urlaubs Anspruch auf das tarifliche Entgelt sowie auf die tariflichen Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit.

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Kinderkrankenpflege rettet den beantragten Urlaub nicht

10.11.2010

Der Fall: Eine Arbeitnehmerin hatte vom 16.11.2009 bis 21.11.2009 Erholungsurlaub. Während dieser Zeit erkrankte ihr Kind und musste von ihr betreut werden. Die entsprechende ärztliche Bescheinigung vom 16.11.2009 legte sie ihrem Arbeitgeber vor.

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Urlaubsabgeltung gibt’s über den Tod hinaus

06.09.2010

Ein Arbeitnehmer erkrankte am 14.4.2008 und war dann durchgehend bis zum 16.4.2009, seinem Todestag, arbeitsunfähig. Weder 2008 noch 2009 hatte er Urlaub bekommen. Seine Ehefrau forderte vom Arbeitgeber daraufhin die Abgeltung für den Urlaub 2008 und 2009. Der Arbeitgeber lehnte das ab. Die Ehefrau klagte daraufhin die Urlaubsabgeltung in Höhe von 3.692,31 € brutto ein.

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Wechselschichtzulage trotz Urlaubs?

11.06.2010

Der Fall: Ein Arbeitnehmer war als Krankenpfleger in Wechselschicht tätig. Dementsprechend erhielt er eine Wechselschichtzulage. Für September 2006 zahlte der Arbeitgeber ihm aber nur die niedrigere Zulage für die ständige Schichtarbeit, nicht aber die für die ständigeWechselschichtarbeit. Grund hierfür war, dass der Arbeitnehmer zeitweise in Urlaub war und keine Wechselschicht geleistet hatte. Die Differenz klagte der Arbeitnehmer daraufhin ein.

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Auch Zusatzurlaub für Schwerbehinderte muss abgegolten werden

11.06.2010

Der Fall: Geklagt hatte ein schwerbehinderter Arbeitnehmer, der von September 2004 bis zur Beendigung seines Arbeitsverhältnisses im September 2005 arbeitsunfähig erkrankt war. Von seinem Arbeitgeber verlangte er dann dreierlei: die Abgeltung des gesetzlichen Mindesturlaubs, die Abgeltung des Schwerbehindertenzusatzurlaubs und die Abgeltung des übergesetzlichen Tarifurlaubs für die Jahre 2004 und 2005. Nachdem ihm die Abgeltung des Mindesturlaubs zugesprochen worden war, forderte er vor dem BAG noch die Abgeltung des Schwerbehindertenurlaubs und des übergesetzlichen Tarifurlaubs.

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