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13.10.2008 Jeder 5. Ausbildungsvertrag wird vorzeitig beendet
Gut jeder fünfte Ausbildungsvertrag wird vor Erreichen der Abschlussprüfung bereits wieder aufgelöst worden sein. Das Statistische Bundesamt geht von einer Auflösungsquote von 22 Prozent aus. Allein im Jahr 2003 (die Zahlen 2004 werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht) wurden beispielsweise 133.500 Ausbildungsverträge aufgelöst. Überdurchschnittlich oft betroffen ist das Handwerk. Von den dort abgeschlossenen Verträgen ist zu erwarten, dass mehr als jeder vierte (27%) vor der Prüfung aufgelöst sein wird. Es folgen die Freien Berufe und die Hauswirtschaft mit jeweils 25%. Den geringsten Anteil vorzeitig aufgelöster Ausbildungsverträge gibt es übrigens im "Öffentlichen Dienst": Hier liegt die Quote „nur“ bei 7 Prozent. Was heißt das für Ihr Unternehmen? Rund ein Drittel der Ausbildungsabbrüche sind darauf zurückzuführen, dass der Auszubildende den ausgewählten Beruf für sich doch nicht für geeignet hält. Dem aber können Sie schon bei der Auswahl der Auszubildenden vorbeugen. Bieten Sie potenziellen Bewerbern Schnuppertage in Form von Praktika an. Lassen Sie die zukünftigen Auszubildenden einmal vor Ort erleben, wie die Ausbildung (und die Arbeit) „vor Ort“ aussehen wird. So können Sie die Berufswahl der Auszubildenden möglicherweise beeinflussen, bevor die Ausbildung angetreten wird. Davon profitieren beide: Aktuelle Informationen zum Thema Arbeitsrecht |
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