verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Sachbezüge statt Barlohn lohnen sich für Sie!

12.08.2009

Vom Barlohn bleibt Ihnen oft nur die Hälfte übrig – gerade wenn Sie gut qualifiziert sind und ein hohes Einkommen erhalten.

Es lohnt sich oft, wenn Sie anstelle des Barlohns einen Teil Ihrer Bezüge als Sachleistung bekommen.

Der Grund:

Bis zu einer Grenze von 44 Euro pro Monat sind Sachbezüge steuerfrei. Einladen lassen dürfen Sie sich von Ihrem Chef sogar für bis zu 110 Euro. Sprechen Sie doch mal mit Ihrem Chef über Sachbezüge statt einer Lohnerhöhung, wie zum Beispiel:

  • Benzingutschein
  • Warengutschein
  • Zuschuss für den privaten Internetanschluss
  • Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten
  • die private Internetnutzung.

Falls Sie als Teilzeitkraft oder in einem Minijob arbeiten, lohnt es sich für Sie ganz besonders, statt Barlohn Sachbezüge zu bekommen. Denn auch für sie gilt unabhängig von Gehalt oder Wochenstundenzahl die steuerfreie 44-Euro-Grenze.

Achtung: Allzu teuer sollten die Sachzuwendungen nicht sein. Ein Laptop würde beispielsweise nur funktionieren, wenn es hierfür einen betrieblichen Anlass gäbe – dann wäre es ein Firmen-Laptop.

Denn: Überschreiten die Kosten die 44-Euro-Grenze, sind die Aufwendungen in vollem Umfang

  • lohnsteuer- und
  • sozialversicherungspflichtig.
Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Ob Sie eine Ausbildungsstelle antreten, neben der Schule oder während der Ferien jobben oder ein Schülerpraktikum absolvieren – solange Sie noch nicht volljährig sind, gelten für Sie besondere Schutzrechte. So ist die Lage...

| 19. August 2009

Der Fall: Ein schwerbehinderter Arbeitnehmer hatte in einem Gerichtsverfahren gegen seinen Arbeitgeber erreicht, dass er nach entsprechender Vertragsänderung auf einem leidensgerechten Arbeitsplatz eingesetzt wird. Der befand...

| 3. Januar 2011

Ihr Arbeitgeber hat seinen Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht. Die gilt natürlich nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Kollegen und Mitarbeiter, für die Sie gegebenenfalls die Personalverantwortung haben. Und...

| 14. August 2009
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft