verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Sagen Sie öfter: Nein!

Haben Sie viel Stress? Sind Sie mit den Arbeiten überfordert? Bekommen Sie die Ihnen zugewiesenen Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit erledigt? Vielleicht liegt es auch an Ihnen. Haben Sie schon einmal versucht „nein“ zu sagen? Wer öfters einmal „nein“ sagt, setzt Grenzen, die von anderen nicht überschritten werden dürfen. 
Viele Menschen glauben „machtlos“ zu sein. In Konfliktsituationen überfällt uns das Gefühl der „Ohnmacht“. Macht wird aber immer nur verliehen. Niemand hat Macht über Sie. Der eigentliche Machthaber sind Sie immer selbst!

Ihre Rechte: Sie haben das Recht,

  • Ihre Bedürfnisse und Meinungen zu äußern,
  • Ihre Meinung zu ändern,
  • nicht sofort Stellung zu nehmen,
  • Fehler zu machen,
  • etwas zu hinterfragen,
  • Ihre Entscheidungen nicht zu erklären oder nicht zu rechtfertigen,
  • die Verantwortung für Probleme anderer Menschen abzulehnen,
  • Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.

Ihr Risiko: Falls Sie Ihre persönlichen Rechte in Anspruch nehmen, darf das auch jeder andere. Fassen Sie das Abschlagen einer Bitte nicht als Ablehnung Ihrer Person auf.

Gegenüber Ihrem Arbeitgeber sollten Sie mit der Durchsetzung Ihrer persönlichen Rechte natürlich vorsichtig sein. Sie finden Ihre Grenzen in der Verletzung der vertraglichen Verpflichtung. Auch bei Ihren Kollegen können Sie sich mit der Durchsetzung Ihrer Rechte unbeliebt machen. Trotzdem: Es sind Ihre Rechte!

Ihr Vorgehen:

  • Erklären Sie, weshalb Sie „nein“ sagen.
  • Zeigen Sie andere Möglichkeiten auf, wie ein Problem gelöst werden kann.
  • Diskutieren Sie nicht darüber, wenn Ihr Entschluss fest steht. Seien Sie konsequent!
11.03.2010
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