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Weniger Arbeitsunfälle im Jahr 2009

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist um 2,6 % gesunken. Während im Jahr 2008 noch 490.133 Unfälle registriert wurden, waren es im Jahr 2009 nur noch 459.573 Unfälle. Erschreckend ist dabei allerdings, dass bei den Auszubildenden die Zahlen von 26.874 auf 28.169 gestiegen sind.

Insgesamt sind die Zahlen gesunken, da eine angespannte Konjunkturlage bestanden hat. Insbesondere in der Zeitarbeitsbranche wurden weniger Arbeitnehmer beschäftigt. 
Die Hauptursachen für Berufskrankheiten waren zum einen zu gut 1/3 Krankheiten aufgrund von Lärm und zu gut 1/3 Krankheiten durch anorganische Stäube, wie bspw. Asbest oder Quarz.


Auch die gesetzliche Unfallversicherung fordert Führungskräfte auf, Arbeitsbedingungen positiv zu beeinflussen. Dies beginnt bei der Arbeitsorganisation, geht über die Arbeitszeit, die Bereitstellung funktions- und leistungsfähiger Arbeitsmittel, dem Arbeitsklima, welches durch Kooperation, Wertschätzung und soziales Miteinander bezeichnet sein sollte und endet in der Vorbildfunktion der Vorgesetzen. Diese sollten ein gesundheitsgerechtes Verhalten als Vorbild für die Mitarbeiter sein.

Fazit: Erkennen Sie in Ihrem Betrieb Unfallgefahren, sollten Sie sofort Ihren Vorgesetzten darüber informieren. Unternimmt er nichts, verständigen Sie die Berufsgenossenschaft oder das Amt für Arbeitsschutz.

15.08.2010
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