verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Betriebsvereinbarung ist unbedingt einzuhalten

Der Fall: Ein Arbeitgeber und sein Betriebsrat hatten eine Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeit geschlossen. Einige Arbeitnehmer überzogen danach die vorgegebene Arbeitszeit. Der Arbeitgeber forderte die Betreffenden daraufhin auf, sich an die vereinbarten Arbeitszeitgrenzen zu halten. Als es trotzdem zu weiteren Arbeitszeitverstößen kam und der Arbeitgeber nicht reagierte, zog der Betriebsrat vor Gericht. Er wollte dem Arbeitgeber verbieten lassen, die Arbeit von Arbeitnehmern außerhalb der Arbeitszeitgrenzen weiter zu dulden.

Das Urteil: Der Betriebsrat gewann. Denn der Arbeitgeber hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich die Arbeitnehmer an die festgelegten Arbeitszeitgrenzen halten. Und gegen diese Durchführungspflicht hat der Arbeitgeber hier verstoßen (LAG Köln, 8.2.2010, 5 TaBV 28/09).

09.06.2010
Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Der Fall: Ein Arbeitnehmer forderte die Auszahlung seines Überstundenguthabens im Wert von 102 Stunden. Laut seinem Arbeitsvertrag bezog sich sein monatliches Bruttogehalt auf 45 Arbeitsstunden pro Woche. Dieses Volumen setzte...

| 10. Januar 2011

BYOD steht für „Bring your own Device“. Dabei geht es um die Nutzung privater Geräte wie Notebooks, Tablet-Computer und Smartphones für dienstliche Zwecke. Viele Arbeitgeber sehen darin erhebliche Vorteile. Mit einem...

| 3. Mai 2016

Im Arbeitsvertrag hatte ein Arbeitnehmer folgende Klausel: „Mit der vorstehenden Vergütung sind erforderliche Überstunden des Arbeitnehmers mit abgegolten.“Dies ist eine gängige Klausel, wie sie in einer Vielzahl von...

| 20. November 2010
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft