18.08.2009

Verdienstausfall bei einer Bewerbung wird nicht erstattet

Wenn Sie sich bei einem Unternehmen bewerben, bekommen Sie die Kosten hierfür erstattet: vom Unternehmen oder der Arbeitsagentur oder notfalls später vom Finanzamt.
Achtung: Das gilt nicht für einen möglichen Verdienstausfall. Den wird Ihnen niemand ersetzen – weder das Unternehmen, noch die Arbeitsagentur oder das Finanzamt. Aber in aller Regel werden Sie auch gar keinen Verdienstausfall haben.

Ihr Chef muss Sie freistellen

Wenn Sie sich aus einer gekündigten Arbeitsstelle heraus bewerben, haben Sie ein Anrecht auf bezahlte Freistellung – egal ob Sie oder Ihr Arbeitgeber gekündigt haben oder eine befristete Stelle ausläuft.

Nur in einem Fall haben Sie einen Verdienstausfall

Einen Verdienstausfall haben Sie nur, wenn Sie sich aus einer ungekündigten Arbeitsstelle heraus bewerben und dafür nur unbezahlten Urlaub nehmen können. In dem Fall werden Sie mit dem Ausfall leben müssen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

 

23.10.2017
Erwerbsminderungsrente

Wenn Sie, bedingt durch Unfall oder sonstige körperliche Beeinträchtigungen, in Ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind, haben Sie unter Umständen ein Recht auf eine Erwerbsminderungsrente. Dieses Recht besteht allerdings... Mehr lesen

23.10.2017
Zeugnis bei der Post verloren gegangen – das sind Ihre Rechte!

Am Ende eines Arbeitsverhältnisses sollten Sie sich stets ein Zeugnis ausstellen lassen. Verlangen Sie ein qualifiziertes Zeugnis, das erstreckt sich auch auf eine Führungsbeurteilung und eine Leistungsbeurteilung.   Mehr lesen

23.10.2017
Haftungsfalle Brandschutz: Werden Sie tätig

Verletzt sich ein Mitarbeiter bei der Arbeit, dann haftet der Arbeitgeber normalerweise nicht. Hier springt die gesetzliche Unfallversicherung ein, § 104 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII). Der Grund: Das Arbeitsklima... Mehr lesen