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Löhne, Löhne, Löhne

17.08.2010

Vier neue Informationen zu Löhnen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

1. Niedriglöhne für 1/5 der Erwerbstätigen

Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ mitgeteilt, dass 20 % der Vollbeschäftigten im Niedriglohnbereich arbeiten würden. Trotzdem sieht die Bundesregierung keine Notwendigkeit, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen. 
2. Frauen verdienen weniger

Spätestens seit den 70er Jahren werden unterschiedlichste Anstrengungen angenommen, das Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen zu beseitigen. Es hat sich allerdings nicht viel getan. Die Gehaltsliste zwischen Frauen und Männern beträgt immer noch 23 %. So hat es jedenfalls das Statistische Bundesamt für das Jahr 2009 mitgeteilt. Der Bruttostundenverdienst sei zwar bei Arbeitnehmerinnen um 2,7 % gestiegen, bei Männern jedoch ebenfalls um 2,6 %.

3. Mehr Urlaubsgeld
Das WSI der Hans-Böckler-Stiftung teilte mit, dass in den mittleren Lohn- und Gehaltsgruppen ein tarifliches Urlaubsgeld zwischen 155 € bis 2.023 € gezahlt werden. In einigen Bereichen gebe es sogar Zuwächse, so bspw. in der Metallindustrie, in der Holz- und Kunststoff verarbeitenden Industrie, in der Druckindustrie und im Versicherungsgewerbe.

4. „Chefinnen“ verdienen schlechter
Konstant niedrig ist auch weiterhin der Anteil der Frauen in herausgehobenen Stellungen oder Führungspositionen. Hier hat sich in den Jahren von 2006 bis 2009 keine Veränderungen ergeben. Dies gilt auch für die gezahlten Entgelte.

Fazit: Es gibt viel zu tun! Lasen Sie sich eine schlechtere Bezahlung am Arbeitsplatz als Frau nicht gefallen!

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