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Niedriglöhne kosten 50 Milliarden Euro – Kommt jetzt der Mindestlohn?

25.08.2010

Seitdem es Hartz IV gibt, wurden mehr als 50 Milliarden Euro bezahlt, um Niedriglöhne aufzustocken. So hat es die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium berichtet.  
Kommt jetzt der gesetzliche Mindestlohn?

Immer mehr Arbeitnehmer verdienen so wenig Geld, dass Sie zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind. So kann sicherlich niemand von 6,50 Euro brutto pro Stunde eine Familie ernähren.

Die Gegner des gesetzlichen Mindestlohns sagen dazu, dass ein solcher Mindestlohn Arbeitsplätze kosten würde. Vielfach werden geringe Löhne nicht deshalb gezahlt, da Arbeitgeber geizig sind, sondern da andernfalls ein wirtschaftliches Überleben von Unternehmen nicht gewährleistet ist. Leider gibt es hierzu auch viele Ausnahmen der Ausbeutung.
Es ist sicherlich richtig, dass gerade in Kleinbetrieben Mitarbeiter zu einem geringen Stundenlohn eingestellt werden und ein höherer tatsächlich nicht zahlbar ist.

Andererseits kann es nicht sein, dass Arbeitnehmer so wenig verdienen, dass sie mit ihrem Lohn beim besten Willen nicht auskommen.
Was meinen Sie dazu? Benötigen wir einen Mindestlohn oder gefährdet das eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Bei dieser Gelegenheit habe ich eine weitere Frage: Wie hoch sollte ein solcher Mindestlohn aus Ihrer Sicht sein? Diskutieren Sie mit.

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