verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Falschgeld in der Kasse: „Fristlose“ ist rechtens

Der Fall: Eine Arbeitnehmerin war als Kassenkraft tätig. Bei einer Kassenprüfung wurde festgestellt, dass von den 828 € in der Kasse Scheine im Nennwert von 650 € gefälscht waren. Das Falschgeld war leicht auszumachen; so waren z.B. Vorder- und Rückseite einfach aufeinandergeklebt worden. Da das sofort hätte auffallen müssen, ging der Arbeitgeber davon aus, dass die Arbeitnehmerin das Geld selbst aus der Kasse gegen Falschgeld getauscht hatte. Er kündigte ihr deshalb fristlos, hilfsweise mit sozialer Auslauffrist. Die Arbeitnehmerin klagte.

Das Urteil: Das Gericht wies die Klage aber zurück. Es ist nicht nachvollziehbar, wieso der Arbeitnehmerin die dilettantischen Fälschungen nicht aufgefallen sein wollen (LAG Hamm, 26.8.2010, 17 Sa 537/10).

14.11.2010
Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Kennen Sie Falko Götz? Unter www.fußballdaten.de ist zu lesen, dass er am 26.03.1962 geboren, 181 cm groß ist, 77 kg wiegt und bis zum 16.09.2009 Trainer bei dem Dritt-Ligisten Holstein Kiel war. Bekannt wurde er auch als...

| 30. Januar 2010

Ihr Arbeitgeber darf entscheiden, wer seinen Betrieb betreten darf und wer nicht. Verstoßen Sie gegen ein solches Verbot, begehen Sie einen Hausfriedensbruch und damit eine Straftat. Der Ausspruch eines Hausverbotes ist aber...

| 31. Januar 2010

Eine Arzthelferin hat sich sehr geschickt gegen eine Kündigung gewehrt. Sie hat einfach einmal genau nachgeschaut, wer die Kündigung unterschrieben hat. Der Fall im Einzelnen: Die Arzthelferin war bei einer Gemeinschaftspraxis,...

| 1. Februar 2010
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft