verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Folgekosten bei unrechtmäßiger Kündigung – Ihr Arbeitgeber muss zahlen!

Häufig werden durch Arbeitgeber Kündigungen ausgesprochen, die unrechtmäßig sind.

So auch in diesem Fall: Ein Arbeitnehmer wurde zum 30. Juni gekündigt. Er hat Kündigungsschutzklage erhoben und bereits im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht hat der Richter durchblicken lassen, dass die Kündigung vermutlich rechtswidrig ist 
Jetzt steht in der nächsten Woche der Kammertermin an und es wird vermutlich ein Urteil ergehen. Dann muss der Arbeitnehmer wieder eingestellt werden. Vielleicht geht der Arbeitgeber aber auch in die Berufung zum Landesarbeitsgericht und die Sache zieht sich nochmals mehrere Monate hin. Was ist mit dem Schaden, der dem Arbeitnehmer durch diese Zeitverzögerung entsteht?
Den muss Ihr Arbeitgeber tragen! Sie haben Anspruch auf Nachzahlung Ihrer gesamten Vergütung. Müssen Sie sich ein Darlehen aufnehmen, um über die Runden zu kommen, haben Sie einen Anspruch auf Ersatz der Zinskosten gegenüber Ihrem Arbeitgeber. Das Gleiche gilt natürlich auch dann, wenn Sie Ihr Konto überziehen mussten. Auch diesen Zinsschaden hat Ihr Arbeitgeber zu übernehmen!

16.10.2010
Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Eine Arbeitnehmerin hat Ihren Arbeitsvertrag gekündigt. Das geht natürlich nur schriftlich. Sie hat ein Kündigungsschreiben verfasst und es ihrem Arbeitgeber gegeben. Dieser hat es genommen und darunter geschrieben:...

| 3. September 2010

Irrtum: Keine Empfangsbestätigung = nicht zugegangen Heute werde ich Ihnen letztmalig die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht vorstellen: Damit Sie die Fehler anderer Arbeitnehmer vermeiden...

| 11. April 2010

Haben Sie neben Ihrer Hauptbeschäftigung einen Nebenjob? In den allerwenigsten Fällen riskieren Sie damit eine Abmahnung oder Kündigung. Das Landesarbeitsgericht Hamm hat in einem aktuellen Urteil sogar bestätigt, dass ein...

| 18. August 2009
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft