verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Mitbestimmung Kündigung (58)

| Probezeit: Wie Ihr Betriebsrat bei der Kündigung mitredet

Je schneller, desto besser. Das gilt vor allem bei der Trennung von Mitarbeitern. In der Probezeit werden Sie jeden los – mit einer Kündigungsfrist von gerade einmal 2 Wochen. Danach wird es deutlich komplizierter. Aber: Auch bei der Probezeit-Kündigung redet…

Mehr lesen

| Kundenbeschwerde: Warum Sie doch kündigen dürfen

Sie sind Gift für Ihr Geschäft: Kundenbeschwerden. Und doch kommen sie immer wieder vor. Besonders schlimm, wenn der Geschäftspartner einen Ihrer Mitarbeiter auf dem „Kieker“ hat. Dann heißt es: handeln! Aber richtig. Der Fall: Hausverbot! Mit dieser drastischen Maßnahme reagierte…

Mehr lesen

| Regelungen zum Zeugnis in einem Vergleich?

Auch nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und ihrem früheren Arbeitgeber. Viele Auseinandersetzungen betreffen Formulierungen im Zeugnis. Da es sich wegen des dem Arbeitgeber zustehenden Beurteilungsspielraums über Zeugnisse trefflich streiten lässt, versuchen die Gerichte immer häufiger, einen Vergleich mit den Parteien über das Zeugnis zu erzielen. Mehr lesen

| Anhörung: So funktioniert sie – das sind Ihre Rechte

Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen als Betriebsrat seine Kündigungsabsicht mitzuteilen und Sie über die wesentlichen Kündigungsgründe zu informieren. Unterlässt er das bzw. unterrichtet er Sie nur fehlerhaft, ist die Kündigung allein wegen der mangelhaften Betriebsratsanhörung unwirksam (§ 102 Abs. 1…

Mehr lesen

| Kündigung aufgrund von Unterschriftensammlung?

Dürfen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz Unterschriften sammeln? Darf sich ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit für die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich einsetzen? Das sind Fragen, mit denen sich das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm in einer veröffentlichten Entscheidung auseinandersetzen musste. Mehr lesen

| Einschlafen am Arbeitsplatz: Zuerst Abmahnung

Eine der wichtigsten Voraussetzungen einer verhaltensbedingten Kündigung ist – sofern der Beschäftigte Kündigungsschutz genießt – die vorherige Abmahnung. Prüfen Sie im Rahmen Ihrer Anhörung, ob der Arbeitgeber den von der Kündigung betroffenen Kollegen zuvor abgemahnt hat. Denn Ihr Arbeitgeber geht stets ein Risiko ein, wenn er eine verhaltensbedingte Kündigung ausspricht, ohne den Betroffenen zuvor abzumahnen. Mehr lesen

| Spielsucht schützt nicht vor Kündigung

Eine Sucht wird grundsätzlich als Krankheit bewertet. Wer bedingt durch die Sucht im Arbeitsverhältnis Fehler macht, dem kann deshalb unter Umständen nur krankheitsbedingt gekündigt werden. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen einen Arbeitnehmer nicht mal mehr die Sucht schützen kann. Mehr lesen

| Voraussetzungen einer Massenentlassungsanzeige

Bevor Ihr Arbeitgeber zu einer oder mehreren betriebsbedingten Kündigungen greift, muss er Sie anhören. Plant er Massenentlassungen, muss er sich intensiver mit Ihnen auseinandersetzen und weitere Verfahrensschritte einhalten. Mehr lesen

| Außerordentliche Kündigung wegen Bagatelle wirksam?

Der Trend zur Kündigung aufgrund einer Lappalie scheint ungebrochen. Häufig geht es um den Diebstahl von Sachen von geringem Wert. Leider achten immer wieder Arbeitnehmer das Eigentum des Arbeitgebers nicht und entwickeln eine Selbstbedienungsmentalität. Um einer weiteren Verbreitung entgegenzuwirken, greifen viele Arbeitgeber zur Kündigung. Dazu wurde ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Hamburg in Sachen Bagatellkündigung. Mehr lesen

| Arbeitsverweigerung aus religiösen Gründen: Kündigung?

Ein gläubiger Moslem, der in einem Warenhaus als „Ladenhilfe“ beschäftigt war, sollte eines Tages in der dortigen Getränkeabteilung arbeiten. Doch das wollte er nicht. Die fristlose Kündigung kam dann schnell. Ist das rechtens? Mehr lesen

© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft