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Mit diesen 4 Tipps werden Sie noch produktiver!

07.04.2017

Als Personalratsvorsitzender werden Sie – wie die meisten anderen Menschen auch – nicht immer 100 % effizient arbeiten. Das kann verschiedene Gründe haben: So können eine überbordende Verwaltung und eine schlecht organisierte EDV viel Arbeitszeit verschlingen. Auch ungenügend vorbereitete oder einfach ineffiziente Besprechungen sorgen dafür, dass Sie als Personalrats­ vorsitzender nicht so produktiv sind, wie Sie es wahrscheinlich gern wären. Die folgenden 4 Tipps können Ihnen helfen, ab sofort möglichst effizient zu arbeiten.

 

 

1. Setzen Sie sich ein Ziel

Natürlich haben Sie als Personalratsvorsitzender Ziele, was Sie während Ihrer Amtszeit alles erreichen wollen. Das allein reicht jedoch unter Umständen nicht aus. Setzen Sie sich deshalb ab sofort auch Ziele, die Ihre organisatorische Effizienz betreffen.

2. Effektivität der Besprechungen prüfen

Stellen Sie die Personalratssitzungen auf den Prüfstand. Als Vorsitzender sollten Sie dafür sorgen, dass die Besprechungen, zu denen Sie einladen, effizient gestaltet werden.

3. Schaffen Sie Transparenz

Machen Sie Ihren Gremiumskollegen klar, welche Ziele Sie gemeinsam erreichen wollen. Schaffen Sie dabei auch ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der Arbeit im Gremium und der einzelnen Ziele.

4. Delegieren Sie

Anstatt alles selbst zu erledigen, sollten Sie möglichst viele Projekte an Ihre Gremiumskollegen delegieren. So schaffen Sie sich als Personalratsvorsitzender Raum für Ihre Führungsaufgaben.

 

Und wenn wir schon beim Thema Personalratssitzung sind

Wenn sich in Ihrer nächsten Personalratssitzung wieder einzelne Gremiumsmitglieder unterhalten oder sogar aneinandergeraten, holen Sie sie mit dem folgenden Stufenplan zurück zum Thema. Auch das steigert die Effizienz Ihrer Sitzung. Denn nichts raubt mehr Zeit als quatschende und störende Kollegen, die nicht zum Punkt kommen können.

Stufe 1: Diskutieren 2 Kollegen, während gerade ein anderer Teilnehmer einen Beitrag leistet, stoppen Sie sie kurz mit erhobener Hand und dem Hinweis: „Moment bitte, Sie dürfen sich gleich vor allen äußern.“

Stufe 2: Sprechen Sie einen Beteiligten direkt an und fragen Sie ihn nach seiner Meinung zum Gesagten. Oder bitten Sie ihn, seine Ansicht vor allen Teilnehmern kundzutun.

Stufe 3: Gehen Sie auf die Störung direkt ein, ohne sarkastisch oder ärgerlich zu werden. Beispiel: „Ich fürchte, viele gute Ideen fallen unter den Tisch, wenn sie lediglich zwischen Einzelnen diskutiert werden.“

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