30.05.2017

Inklusionspreis des UnternehmensForums

Das UnternehmensForum zeichnet besonders gute Beispiele gelungener Inklusion mit dem „Inklusionspreis der Wirtschaft“ aus. Unterstützt wird der Preis von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesagentur für Arbeit sowie von der Charta der Vielfalt. Gemeinsam wollen die Initiatoren Impulse dafür geben, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können. Auf diese Beispiele guter Praxis können Sie sich gut bei Ihren innerbetrieblichen Diskussionen berufen.

 

 

Bei der öffentlichen Preisverleihung wurde in der Kategorie „Konzerne“ die Audi AG ausgezeichnet, in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ der Bohrsysteme-Hersteller BOHRMA Maschinenbau aus Fulda. Beide Preisträger stellen wir Ihnen kurz vor:

Audi AG: Inklusion mit Wertschätzung und Kommunikation

In der Kategorie „Konzern“ wurde der Automobilhersteller Audi ausgezeichnet. Das Unternehmen setzt besonderen Fokus auf die Weiterbeschäftigung von Menschen mit Leistungswandlung. Um Inklusion nachhaltig zu verankern, legt Audi Wert auf die Schulung von Führungskräften und die Förderung weicher Faktoren wie Wertschätzung und Kommunikation. Diese Aspekte wurden von der Jury besonders gewürdigt.

Eine transparente Informationsstruktur und Inklusionsvereinbarungen runden die Inklusionsstrategie des Unternehmens ab, deren Erfolg durch eine wissenschaftliche Evaluation bestätigt wurde: Teams mit einem hohen Anteil an schwerbehinderten Menschen erzeugen mehr Ideen und sind damit wirtschaftlich erfolgreicher – so das Ergebnis.

Hier können Sie einen Einblick in die Inklusion bei Audi gewinnen: www.inklusionspreis.de/die-preistraeger-2016/audi.html.

BOHRMA: Inklusion im kleinen Unternehmen mithilfe eines Netzwerks

Der Bohrsysteme-Hersteller BOHRMA Maschinenbau aus Fulda ist Gewinner in der Kategorie „Kleines Unternehmen“. Mit Unterstützung des regionalen Netzwerks „Perspektiva“ beschäftigt BOHRMA Maschinenbau 5 Menschen mit Schwerbehinderung. Damit hält es eine Beschäftigtenquote von 15,2 %.

Eine intensive Einarbeitungsphase der Mitarbeiter mit Lernbehinderung und geistiger Behinderung sowie der an ihren Fähigkeiten orientierte Einsatz sind entscheidend für die gelingende Inklusion im Unternehmen. Profitiert haben auch das Betriebsklima und die Motivation der Belegschaft – beides wichtige Bausteine für den wirtschaftlichen Erfolg des hoch spezialisierten Maschinenbauers, der auch auf internationalen Märkten erfolgreich ist.

Sehen Sie selbst, wie Inklusion bei BOHRMA gelebt wird: www.inklusionspreis.de/die-preistraeger-2016/bohrma.html.

Tipp: Der Inklusionspreis, der von den wichtigsten Arbeitgeberorganisationen unterstützt wird, zeigt, wie das Inklusionsbarometer in die Richtung „Inklusion ist gut und notwendig auch für die Wirtschaft“ geht. Verbreiten Sie diese Botschaft in Ihrem Unternehmen.

Konkret können Sie auf die besondere Rolle der Führungskräfte bei der Inklusion verweisen. Das gilt nicht nur für Großkonzerne wie Audi, sondern auch für jedes kleinere Unternehmen

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