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Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (17)

| Arbeitsverweigerung aus religiösen Gründen: Kündigung?

Ein gläubiger Moslem, der in einem Warenhaus als „Ladenhilfe“ beschäftigt war, sollte eines Tages in der dortigen Getränkeabteilung arbeiten. Doch das wollte er nicht. Die fristlose Kündigung kam dann schnell. Ist das rechtens? Mehr lesen

| So schnell kann der Arbeitgeber in der „AGG-Falle“ sitzen!

Der Fall: Eine Frau war im Bereich „International Marketing“, dem der „Vicepresident“ E. vorstand, als eine von 3 Abteilungsleitern beschäftigt. Als die Stelle von E. frei wurde, wurde diese mit einem Mann und nicht mit der damals schwangeren Arbeitnehmerin nach…

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| Nichtberücksichtigung bei der Stellenbesetzung führt allenfalls zu einem Schadensersatzanspruch

Der Fall: Dort hatte sich ein Bewerber für die Stelle eines Professors an einer evangelischen Hochschule interessiert. Die Stelle erhielt aber eine Mitbewerberin. Der Bewerber wollte sich das nicht bieten lassen. Er klagte. Das Besetzungsverfahren sollte wiederholt werden. Sollte das…

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| Stelle schon besetzt? Nachträgliche Diskriminierung nicht möglich

Der Fall: Ein Arbeitgeber hatte im Dezember 2007 im Internet eine offene Stelle für einen Entwicklungsingenieur ausgeschrieben. Grundsätzlich hätte er sich hier an die Agentur für Arbeit wenden müssen, um das weitere Verfahren nach § 81 SGB IX (vorrangige Besetzung…

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| Diskriminierung „älterer“ Bewerber

Der Fall: Ein 1958 geborener Volljurist hatte sich auf eine Stellenanzeige in einer juristischen Fachzeitschrift beworben. Gesucht wurde „ein(e) junge(r) engagierte(r) Volljuristin/Volljurist“. Der Bewerber wurde aber nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Eingestellt wurde letztlich eine 33-jährige Juristin. Daraufhin verklagte der abgelehnte…

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| Kurzarbeitermodell „18 + 12 + 24“nur für Ältere Diskriminierend

Der Fall: Ein Arbeitgeber schloss mit seinem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung über die Einführung von Kurzarbeit Null für alle Arbeitnehmer, die 59 Jahre oder älter waren. Konkret war das Modell „18 + 12 + 24“ beabsichtigt: 18 Monate konjunkturelles Kurzarbeitergeld bei…

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| So vermeiden Sie eine Diskriminierung von Teilzeitkräften

Der Fall: Eine Teilzeiterin wollte vor Gericht klären lassen, wann eine Vergütungspflicht für geleistete Vertretungsstunden eintritt: schon ab der ersten Vertretungsstunde oder erst dann, wenn die geleisteten Vertretungsstunden das vereinbarte Kontingent unentgeltlich zu leistender Mehrarbeit überschritten haben? Zudem wollte sie…

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| 2-Monats-Frist des AGG auf dem Prüfstand

Der Fall: Eine 41jährige hatte sich in einem Callcenter beworben. In der Ausschreibung war eine Altersspanne von 18 bis 35 Jahren angegeben. Außerdem wurde ein Bewerber „für unser junges Team“ gesucht. Die Bewerberin erhielt am 21.11.2007 eine Absage. Eingestellt wurden…

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| Welche Informationen darf ein abgelehnter Bewerber verlangen?

Der Fall: Eine in Russland geborene Kandidatin hatte sich erfolglos auf eine Stelle als Softwareentwickler/-in beworben. In der Absage wurde ihr allerdings nicht mitgeteilt, ob ein anderer Bewerber eingestellt worden ist, geschweige denn, aufgrund welcher Kriterien. Die Arbeitnehmerin behauptete nun,…

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| Bezeichnung als „Ossi“ ist keine Diskriminierung

Der Fall: Eine Arbeitnehmerin stammte aus der ehemaligen DDR. Als sie von einer Stellenanzeige eines Stuttgarter Unternehmens erfuhr, bewarb sie sich dort – allerdings erfolglos. Auf dem zurückgesandten Lebenslauf fand sie später den handschriftlichen Vermerk „(–) Ossi“. Die Arbeitnehmerin fühlte…

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