verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Achtung Feuerwehrleute – Kein Anspruch auf Wechselschichtzulage

19.12.2010

Feuerwehrleute haben ganz besondere Arbeitszeiten. Das gilt für einen Beamten der Berufsfeuerwehr der Stadt Trier. Seine Arbeitszeiten verteilten sich 2009 auf

  • 12 Tage Nachtdienst
  • 43 Tage Tagesdienst
  • 52 Tage 24-Stunden-Schichten

 
Der Beamte erhält eine so genannte Feuerwehrzulage sowie eine Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten. Nun wollte er noch zusätzlich eine Wechselschichtzulage erhalten.


Damit ist er allerdings vor dem Verwaltungsgericht Trier gescheitert (Urteil vom 26.11.2010, Az.: 1 K 202/10.TR).

Ein Anspruch auf eine Wechselschichtzulage setzt nämlich voraus, dass Wechselschicht mit einem regelmäßigen Wechsel der täglichen Arbeitszeit geleistet wird. Genau das hat sich aber aus dem Dienstplan des Beamten nicht ergeben. Eine Wechselschichtzulage soll jedoch eine ständige Umstellung vergüten. Die damit verbundenen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen sollen vergütet werden. Einen solchen ständigen Wechsel jedoch hatte der Feuerwehrbeamte nicht.

Fazit: Eine Wechselschichtzulage gibt es für die Feuerwehrbeamten in Trier nicht.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

„Ich habe eine Frage: Ich habe eine Kündigung von meinem Arbeitgeber bekommen. Dagegen bin ich vorgegangen und wir haben uns vor Gericht getroffen. Da die erste Kündigung nicht in Ordnung war, wurde eine zweite Kündigung...

| 22. November 2009

Der Fall: Mehrere ehemalige Arbeiter hatten ihren früheren Arbeitgeber auf Aufstockung ihrer Betriebsrente verklagt. Nach der maßgeblichen Regelung erhielten Arbeiter und Angestellte für die ersten 10 Dienstjahre eine...

| 27. April 2010

Seitdem es Hartz IV gibt, wurden mehr als 50 Milliarden Euro bezahlt, um Niedriglöhne aufzustocken. So hat es die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium berichtet.  

| 25. August 2010
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft