16.10.2017

Wie Baden-Württemberg den öffentlichen Dienst für Menschen mit Schwerbehinderung öffnet

Anknüpfend an den Nationalen Aktionsplan erarbeitete die Landesregierung Baden-Württemberg in Kooperation mit den Ministerien, Behindertenverbänden und Kommunen einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK. Mit einem ganzen Maßnahmenpaket möchte das Land die Teilhabe-möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern.

Diese Tabelle verschafft Ihnen als Schwerbehindertenvertretung einen Überblick über die konkrete Ausgestaltung einiger Maßnahmen:

Übersicht: Diese Ziele hat sich Baden-Württemberg gesetzt

Meine Einschätzung

Baden-Württemberg versucht mit verschiedenen Maßnahmen auf allen Ebenen des öffentlichen Dienstes, Teilhabe am Arbeitsleben zu verwirklichen. Wenn alle Maßnahmen greifen, wäre das ein beträchtlicher Erfolg. Durch zahlreiche Programme fördert das Land zudem die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem privaten Arbeitsmarkt.

Die Zeichen stehen günstig, denn Baden-Württemberg setzt einige Forderungen der UN-BRK (unter anderem Art. 27 UN-BRK) konkret um. Der eine oder andere Erfolg konnte bereits erzielt werden: Beispielsweise erreichte das Land mit dem durch Landesmittel geförderten Projekt „Inklusion durch Kooperation“ die bessere Verzahnung von Berufsförderungswerken mit dem ersten Arbeitsmarkt durch Qualifikations- und Umschulungsmaßnahmen. Diese orientieren sich an den Bedürfnissen von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Mein Tipp

Weisen Sie Ihren Arbeitgeber auf interessante Förderprogramme hin, die durchaus lukrativ sind, und tragen Sie mit dazu bei, weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung zu schaffen! Denn entscheidend ist, dass die Förderinstrumente auch wirklich zur Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt beitragen.

Anhand dieser Checkliste können Sie erkennen, ob Sie und Ihre schwerbehinderten Kollegen schon von der UN-Behindertenrechtskonvention profitieren:

Checkliste: Profitieren Sie und Ihre schwerbehinderten Kollegen schon von der UN-BRK?

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