verständlich, unabhängig, rechtssicher

Arbeitnehmerrechte und betriebliche Interessen rechtssicher vertreten und durchsetzen.


Der Sozialversicherungsausweis – was ist das eigentlich?

Ihr Sozialversicherungsausweis soll

  • illegale Beschäftigung aufdecken
  • missbräuchliche Ausnutzung von Geringfügigkeitsgrenzen verhindern und
  • die unberechtigte Inanspruchnahme von Sozialleistungen unterbinden.

Jeder Beschäftigte erhält einen Sozialversicherungsausweis. Das gilt auch für Teilzeitkräfte, Minijobber und kurzzeitig Beschäftigte.  
Arbeitnehmer haben bei Beschäftigungsbeginn ihren Sozialversicherungsausweis vorzulegen. Wurde noch kein Ausweis ausgestellt, erfolgt dies durch den Rentenversicherungsträger durch Vergabe der Versicherungsnummer.

Sie können Ihren Sozialversicherungsausweis im Übrigen auch selbst beantragen. Ist Ihr Ausweis zerstört, abhanden gekommen oder unbrauchbar geworden, wird auf Antrag ein neuer ausgestellt.

Wichtig: Hierdurch entstehen Ihnen keine Kosten! Einen entsprechenden Antrag müssen Sie nur bei der Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag stellen. Das ist entweder Ihre Krankenkasse oder, falls Sie geringfügig beschäftigt sind bis 400 €, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

07.11.2009
Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Ihre Dienststellenleitung muss ihre Mitarbeiter beurteilen – sie kann gar nicht anders. Wie sollte sie sonst Low Performer von High Performern unterscheiden beziehungsweise solide Mitarbeiter von Sorgenkindern trennen? Doch wie...

| 22. April 2016

Die Integration benachteiligter Menschen in den Arbeitsprozess und in den Arbeitsalltag wird immer wichtiger. Menschen mit Migrationshintergrund schreiben im Arbeitsleben häufig zurück. Wer kann helfen?  

| 18. April 2011

Stellen Sie sich vor, Sie sind schwanger und erhalten ein ärztliches Beschäftigungsverbot. Sie dürfen also an Ihrem bisherigen Arbeitsplatz nicht mehr arbeiten.  

| 20. August 2010
© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft