07.07.2010

Nicht immer können Sie problemlos versetzen

Der Fall: Eine Mitarbeiterin war in einer Klinik beschäftigt. Ein bestimmter Bereich war ihr im Arbeitsvertrag nicht zugeteilt worden. Sie wurde jahrelang in der psychiatrischen Abteilung eingesetzt; dann versetzte sie der Arbeitgeber. Die Arbeitnehmerin klagte hiergegen.

Das Urteil:
Der Arbeitgeber durfte die Mitarbeiterin auch ohne deren Zustimmung versetzen. Ein Arbeitgeber darf zwar nicht willkürlich handeln und einen Arbeitnehmer daher nur auf eine Stelle setzen, die ihm zumutbar ist. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen müssen dabei gegeneinander abgewogen werden. Hier hat sich der Arbeitgeber an all diese Vorgaben gehalten (LAG Rheinland-Pfalz, 3.3.2010, 7 Sa 538/09).

Weitere Beiträge zu diesem Thema

 

23.10.2017
So sorgen Sie für klare Regelungen zum Thema BYOD

BYOD steht für „Bring your own Device“. Dabei geht es um die Nutzung privater Geräte wie Notebooks, Tablet-Computer und Smartphones für dienstliche Zwecke. Viele Arbeitgeber sehen darin erhebliche Vorteile. Mit einem... Mehr lesen

23.10.2017
Rechtsirrtümer des Arbeitsrechts – Teil 9

Irrtum: Aushilfen haben keinen Urlaubsanspruch Heute und in den nächsten Tagen werde ich Ihnen die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht vorstellen: Damit Sie die Fehler anderer Arbeitnehmer... Mehr lesen