Inklusion (40)

Anspruch auf einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) haben Erwachsene, die wegen der Art oder Schwere ihrer Behinderung keine betriebliche Berufsausbildung und keine Erwerbsarbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt bekommen. Die rund 700 WfbM in Deutschland für 280.000…

Mehr lesen

Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in einem arbeitnehmerähnlichen Beschäftigungsverhältnis arbeiten, haben keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Schwerbehinderte gelten nicht als Arbeitnehmer, weil bei einem Werkstattvertrag auch der Gesichtspunkt der Betreuung und Anleitung zu…

Mehr lesen

Die Aufgaben einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sind in § 136 Sozialgesetzbuch (SGB) IX beschrieben und geregelt. WfbM in der Bundesrepublik Deutschland sind keine klassischen Erwerbsbetriebe, sondern Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Werkstattarbeit ist nicht mit Erwerbsarbeit vergleichbar Die Werkstattarbeit…

Mehr lesen

Ein in einer französischen Werkstatt für Menschen mit Behinderung (Centre d’aide par le travail, kurz: CAT) Beschäftigter klagte aufgrund Art. 31 Abs. 2 Charta der Grundrechte der Europäischen Union auf Anerkennung als Arbeitnehmer im Sinne der Richtlinie 2003/88/EG. Demnach stünde…

Mehr lesen

Aktuelle Erhebungen sind ernüchternd: Das neue Inklusionsbarometer der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute zeigen zwar einen leichten Rückgang der Arbeitslosenquote von 13,9% (2015) auf 13,4% (2016), dennoch sind vergleichsweise in Deutschland doppelt so viele Menschen mit Behinderung arbeitslos…

Mehr lesen

Erst im Jahr 1974 beschloss der Deutsche Bundestag für Beschäftigte mit Behinderungen ohne Aussicht auf eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Werkstatt-konzeption. Damit regelte der Bund für die Bundesländer die gesetzliche Grundlage für diese speziellen Werkstätten. So erhielten…

Mehr lesen

Als Schwerbehindertenvertretung wird Sie auch interessieren, wer genau in den Schutzbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) fällt. Der persönliche Anwendungsbereich des AGG ist umfassend. Anders als viele andere arbeitsrechtliche Gesetze beschränkt das AGG seine Wirkungen nicht streng auf Arbeitnehmer im klassischen…

Mehr lesen

Sie haben keine erzwingbaren Mitbestimmungsrechte beim Thema AGG, wohl aber Beteiligungsrechte nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) IX. Innerhalb Ihrer Beteiligungsrechte gibt es ein generelles Unterrichtungsrecht, § 95 Abs. 2 Satz 1 SGB IX, spezielle Informations-, Teilnahme- und Beratungsrechte, § 80 Abs….

Mehr lesen

Wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten, das die Ausgleichsabgabe noch nicht erfüllt, ist das Argument der ersparten Ausgleichsgabe bei Ausbildung eines schwerbehinderten Jugendlichen manchmal durchaus nützlich. Immerhin werden alle schwerbehinderten Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit und im ersten Jahr nach…

Mehr lesen

Sie kennen es: Die Gesundheitsprüfung bei Einstellungen von Menschen mit Behinderungen ist oft ein Risiko. Die betriebsärztliche Einstellungsuntersuchung hat schon manche Einstellung verhindert. Ärztliche Gesundheitsprüfungen spielen auch im Bereich verschiedener Versicherungen eine tragende Rolle. Für einige Gruppen schwerbehinderter Menschen bedeutet…

Mehr lesen